SEBASTIAN “TRÄGI” TRÄGNER

VERNISSAGE TRUE COLORS - KICKOFF FÜR DEN OFFSPACE

Pünktlich um 20 Uhr füllt sich die ehemalige Waschstrasse - die jetzt der OFFSPACE.wtf ist - und Elfi-Scho Antwerpes (Vorsitzende des Kulturausschuss der Stadt Köln) ergreift das Wort. Sie widmet ihre Ansprache der Bedeutung von Kunst und Künstlern in der Stadt und der Bedeutung von “Offspaces” und allen Räumlichkeiten, die Künstlern (auch nur zeitweise) zur Verfügung gestellt werden können. So richtet sich ein Teil ihrer Laudatio auch dem Ektra Offspace, der mit der Vernissage von Sebastian Träger das erste Mal für eine öffentliche Veranstaltung genutzt wird und in Zukunft viele weitere Künstler, Vernissagen und Musik-Ereignisse beherbergen wird.

ÜBER DEN KÜNSTLER (Text by 30works)

Wie kaum ein anderer Fotokünstler beherrscht Sebastian Trägner das Prinzip der ästhetischen Umkehrung:

Aus dem Abseitigen, Banalen, ja vermeintlich Hässlichen schöpft der Kölner eine poetische Schönheit, die zwischen Elegie und Hoffnung schwebt. Genauso, wie er dem offenkundig Inszenatorischen der Mode- und Aktfotografie, die größtenteils auf Makellosigkeit angelegt ist, eine immanente Verletzlichkeit und psychologische Tiefe abtrotzt. Es ist nicht das Motiv, das der Kölner einfängt; es sind vielmehr die Emotionen und Brüche dahinter, die er sichtbar macht. Dabei spielt er mit den Erwartungen und Assoziationen des Betrachters und unterläuft das Klischee mit einem ästhetischen Gegenentwurf, wo plötzlich neue Regeln von Anmut und Würde vorherrschen.

Seine Körperstudien führen das Konzept der Augenhöhe zwischen Kunst-Objekt und Kunst-Schöpfer fort; obschon erotisch inszeniert, geht es hier niemals um Entblößung oder Sexualisierung, sondern um die reine, unverstellte Schönheit von Physis und Anatomie. Trägner bannt Linienführungen und Kurvenverläufe des weiblichen Körpers, spielt mit Licht- und Schatteneffekten, streut Accessoires wie Blumen oder Gräser ein und schafft so eine fast abstrahierte Ansicht auf Nacktheit. Die dennoch ungemein sinnlich und berührend ist.
Sebastian Trägners Landschaftsaufnahmen, die auf Reisen durch die USA oder Island entstanden sind, feiern die Weite, Formenvielfalt und Farbpracht irdischer Natur - und entwickeln durch die künstlerische Linse betrachtet einmal mehr das Abbild einer nahezu überirdischen Schönheit.

Sebastian Trägner lebt in Köln und arbeitet auf der ganzen Welt. Er war lange in der Modebranche tätig und avancierte schrittweise zum Fotokünstler. Neben seiner freien künstlerischen Tätigkeit realisiert er auch Fotos- und Modestrecken für Magazine wie Harper’s Bazaar, Vogue Italia u.a. Er war neben Annie Leibovitz und Lina Tesch teilnehmender Künstler an der weltweiten Kampagne von Leica Camera und fotografiert im Auftrag von Kulturinstitutionen wie BMW Gallery, Schauspiel Köln, tanzhaus NRW sowie dem Landesmuseum Darmstadt, wo er die Ausstellung der Peter Lindbergh Foundation fotografisch begleitete. Außerdem ist er seit 2021 Mitglied der deutschen Gesellschaft für Photographie. Seine Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.


www.portraegi.com

www.30works.de

Sebastian Hanfland

I gained a 20 years experience in management consulting before I decided to focus on the one thing, that really makes an effect in communication - AUDIO! Why Audio? Lets step a little back to answer that. 95% of all budgets in communication were spent for visual experiences - and the budgets are rising year to year. Agencies are happy with that but the visual overkill is omnipresent. Some say 6k visual impressions a day are reaching a single pair of eyes - so the question is: how can we gain more impact in communication again? Vision is important for sure, but we need to get attention for vision? What does this mean - well, e.g. a tv commercial is well, even perfectly produced, but if it comes to be shown on screen, most of us don't follow the tv screen because we are already checking emails or facebook on out smartphones. That means in the century of multiscreen - and even with the best tv commercial - we have to focus our audience. Now Audio - the only sense that is attracting attention - is becoming functional. Smart and unheard sounds attract and create suspense, so we have to put our eyes back on the tv screen. Thats functional. Now, if a company or even a brand uses a brand-specific sound design its functional and! brand building. These sounds can be used in product design, marketing channels etc. to be functional and measurable (e.g. market research tv, abandon rates in phone, brand recognition in retail stores…). Thats what we do - we create "unheard sounds that are functional and brand building” ! Lets talk about this !

https://www.hanfland-und-freunde.de
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THOMAS BAUMGÄRTEL